14. Juni 2016 Kapitel : Erste Schritte zur Export-Planung

Die Steiermark liegt mit einem Exportvolumen von rund 20 Milliarden Euro hinter Ober-Österreich an zweiter Stelle in Österreich. Mit diesem Exportvolumen zählen wir zu den Spitzenreitern Europas. Diese Erfolge sind aber nicht nur Großunternehmen, sondern vor allem KMUs oder „Hidden Champions“ (vgl. Jungwirth, 2009) zu verdanken, die ihre Marktnischen international gefunden haben.

Aber auch steirischen Einzelunternehmen (EPU) und kleinen Unternehmen sowie Dienstleistern, die höchst professionell arbeiten, stehen viele Möglichkeiten offen, sich über Auslands-Strategien zu informieren bzw. ihren Export von know how und Services zu planen und umzusetzen.

Mit „Export-Strategie 1.0“ soll diesen (vor allem kleinen) Unternehmen die Angst vor enormen Kosten, sowie vor Risiko und Versagen auf internationalen Märkten genommen werden. Wir wollen unsere Unternehmer-KollegInnen motivieren, sich mit Exportmärkten auseinander zu setzen und Ihre Absatz-Märkte auch über die Landesgrenzen hinaus zu suchen. Für viele kleine Betriebe oder Einzelunternehmen – vor allem im Dienstleistungs-Sektor – aber auch für mittelständische Unternehmen scheint der Weg in die Exportmärkte oft verschlossen. Aber ist das wirklich so?

Finanzielles Risiko die Angst vorm Scheitern, fehlende Kenntnisse über die Zielmärkte, schwer erlernbare Fremdsprachen, kulturelle Unterschiede, sogar politische Unruhe, und vieles mehr scheint auf den ersten Blick zu unüberwindbaren Widerständen und Problemen zu führen, doch dem ist in der Praxis nicht immer so…

Wir müssen nicht von Anfang an gleich in exotischen Märkten wie Brasilien, China und Indonesien Fuß fassen. Beginnen Sie Ihre Planung räumlich im nächsten Nachbarland. Denn oft ist der Weg ins benachbarte Ausland einfacher als eine erfolglose Akquisition in der Heimat.

Marktsättigung, starker Konkurrenzdruck und geringe Marketing-Ressourcen machen oft eine Unternehmens-Strategie zu Hause sehr schwierig, während internationale Markt-Analysen oft einfach und kostengünstig (zu Beginn sogar kostenlos) zu bekommen sind.

Wie sieht das in Ihrem Falle aus? Schauen wir uns doch all das gemeinsam an!